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Marcus Sur
(4) Marcus Sur entdeckte schon früh seine Leidenschaft für Musik. Im Alter von 14 Jahren gründete er seine eigene Band, in der er zuerst als Sänger, später dann als Bassist das Publikum auf zahlreichen Konzerten begeisterte.Ende der 90er Jahre hö

Marcus Sur entdeckte schon früh seine Leidenschaft für Musik. Im Alter von 14 Jahren gründete er seine eigene Band, in der er zuerst als Sänger, später dann als Bassist das Publikum auf zahlreichen Konzerten begeisterte.
Ende der 90er Jahre hörte er auf Bass zu spielen, kaufte sich stattdessen 2 Plattenspieler, und fing in einigen Clubs im Ruhrgebiet an als DJ Aufzulegen. Musikalisch wollte er sich noch nicht festlegen. An einem Abend spielte er, noch inspiriert von seiner Band, Hardcore und Indi, an anderen Abenden und in anderen Clubs legte er dann BreakBeat, Rare Grooves und TripHop auf.
Gelangweilt von der Stagnation im Hardcore und Crossover, fand er in der fast schon revolutionären Entwicklung der elektronische Musik Szene ein neues Zuhause.
Sein Design Studium führte Ihn nach Essen, wo er schon bald in dem legendären House Club "Rote Liebe" auflegte. Als Resident DJ im Essener Club Baikonur , war er auch unverzichtbarer musikalischer Berater und Trendscout. Er supportete und brachte Bands nach Essen wie Groove Armada oder Zweiraumwohnung als diese noch tiefster Underground waren.
Bei einem Genlog Live-Gig im Baikonur lernte er Oliver Kuntzer kennen. Sie beschlossen gemeinsam Tracks zu produzieren, die sie auf dem Bochumer Pottheads Label unter dem Namen Max Mars veröffentlichten. Bereits der 1. release "Stop the Junk" landete in den DCC auf Platz 1. DJ Gigs in Frankreich, der Schweiz, Österreich und Deutschland folgten. Mit dem Aus von Pottheads änderte sich auch die musikalische Ausrichtung von Marcus Sur.
Er begann ein eigenes Studio aufzubauen und versuchte sich an eigenen Produktionen. Bei einem DJ Gig in Bochum traf er auf Jiri Katter, der mit seinem Label electyle recordings gerade den ersten release rausbrachte. Der 2. release auf electyle recordings wurde "Disko Amerika" der noch gemeinsam mit Oliver Kuntzer entstand. 2004 erschien auf electyle recordings die daytona ep und er beschloss seinen Einstieg bei electyle als Label Partner, mit dem grossen Ziel das Ruhrgebiet musikalisch nach vorne zu bringen. Weitere release auf electyle folgten: Mit dem Track "morgen war gestern", wurde klar in welche Stilrichtung es in Zukunft gehen sollte. “minimal”. Leicht und elegant strömen die warmen digitalen Sounds aus den Boxen in die Beine, feinster Minimalhouse auf internationalem Niveau.
Seit 2008 hat er nun bei highgrade eine neue heimat gefunden.

